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WildLife- Wolf& Luchs
Autor Wolfsohr
Illustrator -
Veröffentlichungsdatum -
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ISBN -
Buchserie
Vorgänger
-
Nachfolger
WildLife- Silberpfoten


WildLife- Wolf& Luchs ist das erste Buch der Reihe. Es wurde von Wolfsohr geschrieben. 

HierachieBearbeiten

Anführer: Hirschstern

2. Anführer: Bärenfell


Krieger:

...folgt...



PrologBearbeiten

Während desen trafen sich zwei Kater auf einer großen Eiche. "Sei gegrüßt, Mondstern", begrüßte der gelb-silberner Kater den Anderen. "Blitzstern, ich brauche deinen Rat. Findest du nicht auch das derGrasClan ,seid ich nicht mehr Anführer bin und Büschelstern meinen Rang angenommen hat, sich nicht mehr an die Gesetze der Krieger hält? Büschelstern hat vor einem Mond den DschungelClan angegriefen und das ohne einen Grund, nur für mehr Territorium. Das war einfach dumm. Na ja, es gibt ja noch gute Katzen im GrasClan. Du kennst doch noch meinen Schüler Altschweif, oder?",sagte Mondstern. "Ja, ich habe von dem Anfgriff alles mitbekommen. Der Angriff war grundlos und gemein, zum Glück wurde niemand aus dem DschungelClan schwer verletzt. Was Altschweif betrifft er, er ist wirklich schlau, aber er musst schon so viel durch machen", antwortete Blitzstern. Oh ja, dachte Mondstern. Altschweifs gefährtinFlechtenherz war nach der Geburt ihrer Jungen gestorben. Der Verlusst hatte Altschweif sehr schwer getrofen. Mondstern seufzte und sagte: "Ich glaub man müsste den Clan teilen, aber das würde dem Clan nur mehr Schwierigkeiten bringen als im Moment.""Aber wenn das wirklich am Ende gut gehen sollte, würde es das Beste für den Clan sein, wenn es auch kompliziert sein werden könnte", meinte Blitzstern und wandte sich zum gehen. Er blickte sich noch einmal um und miaute: "Ich werde nächsten Vollmond eine Versammlung des SternenClans aufrufen. Bis dahin solltest du eine würdige Katze für diese Aufgabe gefunden haben." Als Blitzstern weg war dachte Mondstern noch lange nach. Das wird eine echte Herausvorderung für diese Katze sein, aber ich weis schon wenn ich auswählen werde. Es wäre die beste Entscheidung für alle Clans...

1. Kapitel Bearbeiten

Der Vollmond schien über die Lichtung, als eine dunkle Gestalt entlang rannte. Die Gestalt schlüpfte in den Bau des Heilers. „Pilzfell !“, rief der Kater, nachdem er den Bau betrat. Ein Kater fuhr aus dem Schlaf. „Es geht um Blütenfrost ! Ich glaube unsere Jungen kommen!“, miauzte der Kater außer Atem. Der Heiler blickte ihn ungläubig an und sprach fassungslos: „Aber das kann nicht sein! Es ist noch zu früh! Schnell renn zurück und beruhige sie, ich komm so schnell ich kann, Tannenzapfen.“ Tannenzapfen rannte aus dem Bau. Der Heiler stuppste seine kleine Schülerin an. „Wach auf, Eispfote! Blütenfrosts Junge kommen!“, sprach er und Eispfote war sofort hell wach. Schnell suchten beide die nötigen Kräuter zusammen und rannten zur Kinderstube. In der Kinderstube lagen Blütenfrost und Tannezapfen neben einander. Blütenfrost lag mit geschlossenen Augen schwer atmend da. Sofort sprang Pilzfell zu ihr und füllte ihren Bauch. Eispfote ging mit Tannenzapfen aus der Kinderstube und ließen Pilzfell seine Arbeit machen.

Tannenzapfen setzte sich hin und seufzte. Eispfote setzte sich neben ihn und versuchte ihn zu beruhigen: „Tannenzapfen, Pilzfell weis was er tut. Blütenfrost wird es schaffen. Ganz sicher.“ Tannenzapfen nickte. Er blickte geistesabweisend auf die Lichtung, gedanklich total woanders. Er dachte daran als er Blütenfrost kennenlernte, damals als er noch beim Stamm des großen Baumes war. Daran als sie ihm ihre Liebe gestand und er seine. Er würde es nicht ertragen wenn sie sterben würde.

Plötzlich rief Pilzfell aus der Kinderstube etwas. Sofort rannte Tannenzapfen rein. Drinnen lag Blütenfrost und neben ihrem Bauch drei kleine Jungen. Tannenzapfen seufzte erleichtert, doch als er den Gesichtsausdruck seiner Gefährtin sah, kamen seine Sorgen wieder hoch. Sie sah erschöpft aus, kurz vor dem Umkippen, doch sie sah ihren Gefährten mit einem zufriedenem Lächeln an. Er legte sich neben sie und beide betrachteten voller Stolz ihre Jungen. Das eine war weiß und hatte einen schwarzen Fleck auf der Stirn, genau wie das andere Junge. Das dritte Junge hatte dunkles, zerzaustes Fell und weis-silberne Pfoten. Es war gegenüber ihrer Geschwister ziemlich klein. Tannenzapfen sah wieder zu seiner Gefährtin, doch die war schon längst neben ihm eingeschlafen. Tannenzapfen setzte sich auf, leckte jedem seiner Jungen über das Ohr und ging aus der Kinderstube heraus zum Kriegerbau. Als er sich in sein Nest setzte schlief er gleich mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

Die Geburt von Blütenfrost Jungen verbreitete sich am Morgen rasend schnell. Nachdem Tannenzapfen an diesem Morgen aufwachte ging der junge Anführer Hirschstern stolz auf ihn zu und sprach: „Ich gratuliere, Tannenzapfen, zu euren Jungen. Ich würde heute die Aufnahme der Jungen in den Clan machen, du willst doch das die Jungen dem WildClan angehören, oder?“ Tannenzapfen dachte nach. Eigentlich hatte er sich darüber noch nie Gedanken gemacht. Aber er sollte lieber so entscheiden wie es Blütenfrost an seiner Seite auch machen würde. „Ja, unsere Jungen sollen im WildClan groß werde. Blütenfrost und ich werden unsere Jungen heute benennen“, sprach er und mit einem nicken verabschiedeten sich beide. Tannenzapfen lief sofort in die Kinderstube, wo seine Gefährtin gerade die Jungen säugte. Als er die Kinderstube betrat, sah sie auf. Sie sah immer noch sehr mit genommen aus, aber lächelte trotzdem. Tannenzapfen legte sich neben sie und schmiegte sich an seine Gefährtin. Leise flüsterte er ihr ins Ohr, damit die Jungen nicht aufwachten: „Hirschstern war gerade bei mir. Er hat mich gefragt ob unsere Jungen im WildClan aufwachsen wollen.“ Blütenfrost blickt abrupt auf und sah ihn fragend an. „Ich habe natürlich ja gesagt! In einem Mond wird die Zeremonie für die Aufnahme der Jungen im Clan stattfinden. Bis dahin müssen wir uns Namen für die Jungen überlegen“, meinte er. Beide überlegten ein wenig, bis Blütenfrost meinte: „Unsere Tochter mit dem dunklen Fell nennen wir auf jeden Fall Wolf und die beiden Zwillinge vielleicht Fleck und Weiß? Wärst du damit einverstanden, Schatz?“ Tannenzapfen dachte nicht lang nach und nickte heftig. „Die Namen sind perfekt, Liebling. So hätte ich sie womöglich auch genannt“, sagte er und leckte Blütenfrost liebevoll über ihr Ohr. „Also, Fleck, Weiß und Wolf. Ich geh das Hirschstern sagen und dann jagen, ich komme bei Sonnehoch wieder“, sprach er beim Aufstehen. Blütenfrost nickte und legte ihren Kopf wieder auf ihre Pfoten und schloss die Augen.

Als Tannenzapfen nach draußen trat, merkte er wie heiß es in der kurzen Zeit geworden war. So heiß war es bis jetzt in dieser Blattgrüne noch nicht gewesen. Schnell lief er zum Anführerbau. Drinnen saßen Hirschstern und Bärenfell und waren in einem tiefen Gespräch vertieft. Als Tannenzapfen herein kam brachen sie ihr Gespräch ab. „Was gibt’s Tannenzapfen?“, fragte Hirschstern freundlich. „Blütenfrost und ich, wir haben uns für Namen von unseren drei Jungen entschieden. Das Mädchen heißt Wolf und die beiden Jungzwillinge heißen Fleck und Weiß“, Sprach Tannenzapfen voller stolz, denn er war wirklich stolz. Seine Gefährtin hatte die Geburt gut überstanden und die Jungen waren auch wohl auf. Nachdem Hirschstern nickend dankte, ging er wieder raus auf die Lichtung. Als er seinen Freund Wüstensand mit einer Jagdpatrouille sah, rannte er so schnell wir nur möglich zu ihm. „Hey Tannenzapfen! Noch mal Herzlichen Glückwunsch zu euren Jungen. Was kannch für dich tun?“, fragte Wüstensand überglücklich seinen Freund zu sehen. „Ich wollte fragen ob ich mich vielleicht der Jagdpatrouille anschließen darf?“, fragte Tannenzapfen und sofort nickte der sandfarbene Kater zustimmend. Nebeneinander gingen sie mit den anderen der Jagdpatrouille aus dem Lager. Als sie einwenig tiefer in den Wald gelaufen waren, entschieden sie mit dem Jagen anzufangen. Alle Katzen liefen in verschiedene Richtungen, damit sich niemand in die Quere kam. Tannenzapfen ging los und roch sofort Beute. Eine Maus! Langsam und leise schlich er sich auf die Maus zu. Kurz vor ihr hielt er an. Sie hatte ihn immer noch nicht gemerkt. Er wartete kurz, dann sprang er mit einem kräftigem Satz nach vorne und tötete die Maus sofort. Nachdem er sie zwischen ein paar Brombeerbüschen vergrub, suchte er weiter nach Beute. Zu Sonnenhoch hatte er zwei Amseln, die Maus und zwei Spatzen gefangen und versuchte mit Mühe alles ins Lager zu befördern. Als er durch den Lagereingang trat, erwartete ihn Wüstensand schon. Erstaunt blickte der auf die viele Beute, die sein Freund gejagt hatte.Schnell half er ihm die Beute auf den Frischbeutehaufen zu legen. Erschöpft sank Tannenzapfen auf den Boden unter dem Schatten einer Eiche, aber nicht für lange, denn sofort musste er an Blütenfrost denken und rannte wieder in die Kinderstube. Blütenfrost unterhielt sich gerade leise mit ihrer Freundin Kieselsee, während ihre Jungen an ihr gekuschelt schliefen. Als die beiden Katzen ihn merkten, unterbrachen sie ihr Gespräch und begrüßten ihn. Plötzlich vielen die vier Monate alten Jungen von Kieselsee über Tannenzapfen her. Tannenzapfen ließ sich um schucken und von den Kleinen überfallen. Nachdem die Jungen nach dem gespielten Kampf, erschöpft wieder zu ihrer Mutter krochen, nahm Tannenzapfen die Amsel, die er gefangen und in die Kinderstube gebracht hatte und gab sie seiner Gefährtin. „Vielen Danke, Tannenzapfen“, dankte Blütenfrost ihrem Gefährten liebevoll. Als sie die Amsel aß, setzte sich Tannenzapfen neben sie und betrachtete wiedermal seine und Blütenfrost Junge. Sie waren einfach so bezaubernd. `Sie würden jetzt sein Leben sein´, dachte Tannenzapfen und sah dann zu Blütenfrost. Verträumt starrte er sie an. Seine Gefährtin...

2. KapitelBearbeiten

Tannenzapfen trat aus dem Kriegerbau heraus. Der Wind an diesem frühen Morgen strich ihm das Fell glatt. Der Wind war jetzt schon sehr warm, wärmer als sonst, wie Tannenzapfen auffiel. Als auch langsam die anderen WildClan Krieger munter aus ihren Bäuen traten, begann Bärenfell damit, die Katzen für die Morgenpatrouille einzuteilen. Schnell sprang Tannenzapfen dazu und wurde mit Kirschzweig, Teichfell, Ginsterstreif und Bärenfell eingeteilt.Als sie gerade die Grenze zum Fluss entlang liefen, bleib Ginsterstreif plötzlich stehen. Verwirrt prüfte er die Luft, während die anderen ihn verwirrt ansahen. Plötzlich erstarrte Ginsterstreif in seiner Position. Kirschzweig trat vorsichtig zu ihm und prüfte auch die Luft. Auch sie roch etwas. „Was riecht ihr beiden?“, fragte Bärenfell verwirrt. Vorsichtig drehte sich Ginsterstreif zu seinem zweiten Anführer um und sprach mit zittriger Stimme: „ Bärenfell, i-ich rieche eine Füchsin. Sie riecht nach Milch.“ Allen Katzen stockte der Atem. Der Geruch von Milch hieß nur eins: Die Füchsin hatte Junge und zwar hier in der Nähe. Tannenzapfen sah die anderen fragend an und meinte: „So spät? Wir haben Blattgrüne. Ihre Jungen müssten sehr spät geboren worden sein und trotzdem schon sehr alt sein. Der Clan ist in großer Gefahr.“ Alle dachten über das nach und in welcher Gefahr der WildClan schwebte. „Der Geruch ist frisch. Wahrscheinlich war sie vor kurzem hier. Was sollen wir jetzt tun, Bärenfell?“, fragte Kirschzweig entsetzt. Bärenfell nickte und hatte er einen Plan. „Wir müssen jetzt sofort der Spur folgen, denn wenn sie hier in der Nähe ist können wir ihren Bau mit den Jungen gleich aus machen. Wir sind genug um uns um diese Füchsin und ihre Jungen zu kümmern. Also, WildClan Krieger, wir schaffen das!“, gab Bärenfell seinen Clanmitgliedern Mut. Ginsterstreif, der eindeutig den besten Geruchssinn hatte, ging voraus und der Rest der Patrouille hinterher. Tannenzapfen lief mutig neben Bärenfell, aber innerlich hatte er eine fürchterlich Angst und zwar nicht um sich, sondern um seine Gefährtin und seine Jungen. Was wäre wenn sie die Fuchsfamilie nicht rechtzeitig finden würden? Was wenn die Füchsin sich an seiner Familie vergreifen würde? Oder was wäre wenn er nicht mehr zurück zum Clan kommen würde? Dann müsste Blütenfrost die Jungen allein aufziehen. `Das kann ich nicht zulassen. Wir müssen diese Füchse aus unserem Territorium vertreiben, bevor noch etwas passiert´, dachte er und lief noch selbstbewusster. Auf einmal hielt Ginsterstreif vorne an. Tannenzapfen trat neben ihm um zu sehen was da vorne war. Er sah ein Loch in der Erde und roch den Geruch von Fuchs. Die Patrouille trat hinter den Bäumen ins Gebüsch. Bärenfell gab schnell, korrekte Befehle. Er sah den Kriegern in ihre Augen. Er spürte ihr Selbstbewusstsein, welches den WildClan auszeichnete. Nachdem er nickte gingen alle an ihre vereinbarten Plätze. Ginsterstreif und Kirschzweig, die die leichtesten Krieger waren, schlichen sich an einen Punkt über dem Bau an. Die anderen Krieger gingen leise neben das Loch mit dem Rücken zum WildClan Lager, damit die Füchse nicht in Richtung Lager fliehen konnten. Dann fingen Kirschzweig und Ginsterstreif an auf der Decke des Baues zu hüpfen, wodurch sie leise bröselte. Sofort hörte man ein Knurren aus dem Bau und etwas dunkelrotes bewegte sich im Bau. Als es raus rannte, griffen die restlichen Krieger an. Es war die Füchsin. Sie kreischten laut und versuchten der Füchsin Wunden zu zufügen ohne ihr zu nah zukommen. Die Füchsin sah sich erschrocken um, dann bellte sie irgendetwas in Richtung ihres Baues und die Jungen kamen raus gekrochen. Sofort gingen alle Krieger in Angriffsstellung, sogar Ginsterstreif und Kirschzweig die ihren Clankollegen halfen. Die Jungen sahen die Krieger ängstlich an, bis ihre Mutter auf einmal los rannte. Die Jungen rannte ihrer Mutter hinterher und versuchten bei ihrem schnellen Tempo mit zu halten. Triumphierend sah die Truppe ihren flüchtenden Gegner hinterher.

Auf dem Weg zurück ins Lager prallten alle über die Stärke des WildClans und lachten über das verdutzte Gesicht der Füchse. Doch auf einmal zuckte Ginsterschweif zusammen. Er roch schon wieder etwas und nicht nur er, denn die anderen rochen es auch. Rauch, der nur eins heißen konnte, nämlich Feuer. Der Geruch kam aus der Richtung des Lagers. Geschockt sah Tannenzapfen die Anderen an. Auf einmal war all ihre Freude über den Triumph verschwunden. Sie waren erstarrt, bis Tannenzapfen sofort los rannte in Richtung Lager. Er war nicht zu stoppen. Die anderen rannte hinter ihm her. Als er beim Lager war, war alles klar. Feuer im Lager. Geschockt sah er auf das brennende Lager, als plötzlich Bärenfell an ihm vorbei rannte ins Lager hinein. Der Rauch wurde dichter, doch Tannenzapfen rannte hinein. Er konnte nichts sehen und seine Augen brannten durch den Rauch. Er glaubte vor dem Kriegerbau zu stehen und suchte nach der Kinderstube, konnte sie aber nicht sehen. Orientierungslos lief er herum, als plötzlich eine Katze ihn zur Seite schukte und mit sich bis zum Lagereingang riss. Durch den Rauch hustete Tannenzapfen. Als er sah, wer ihn aus dem Rauch geholt hatte, war er verwirrt. Es war Bärenfell, der eigentlich als erstes reingerannt war. „Tannenzapfen! Nicht! Du wirst umkommen. Der Rauch ist zu dicht!“, schrie Bärenfell Tannenzapfen an, als dieser schon wieder aufstehen wollte um ins Lager zu rennen. Tannenzapfen schaute seinen zweiten Anführer frustriert an, dann versuchte er sich mit aller Kraft wieder los zu reisen. Bärenfell war einfach zu stark und nach einpaar Augenblicken hatte Tannenzapfen einfach keine Kraft mehr, aber trotzdem versuchte er sich weiterhin los zureisen. Bärenfell sah ihn an, als ob es ihm Leid tat, dann schlug er ihm auf die Nase und Tannenzapfen fiel bewusstlos um. Tannenzapfen schlug die Augen auf. Er lief an einem See entlang, der See wo Blütenfrost ihm seine Liebe gestanden hatte. Das reine Wasser schimmerte im Sonnenlicht. Auf einem Fels am Ufer des Sees, sahTannenzapfen plötzlich Blütenfrost mit ihren Jungen. Sofort rannte er zu ihr, sprang auf den Felsen und setzte sich neben sie. Er schmiegte sich an sie und sah wieder mal verträumt die Jungen an. Plötzlich erstarrte er. Es waren nur zwei Junge. Wolfsjunges fehlte. Verwirrt sah er sich suchend nach seiner Tochter um. Blütenfrost legte auf einmal ihre Pfote auf seine Schulter und nickte ihn aufmunternd an. Dann verschwamm alles in Tannenzapfens Traum und er lag mit weit geöffneten Augen auf dem Waldboden. Er fuhr sofort hoch und sah sich um. Er sah um sich herum traurige und niedergeschlagene Katzen, die sich versuchten gegenseitig zu trösten. Zuerst wusste Tannenzapfen nicht was los war, doch dann roch er den Geruch von Rauch in der Luft. Er rannte entsetzt durch die Mengen der WildClan Katzen. Er suchte nach Blütenfrost, doch er konnte sie nicht finden. Als er Kieselsee sah, rannte er zu ihr und fragte: „W-wo ist Blütenfrost? Wo sind unsere Jungen?“ Doch Kieselsee antwortete nicht. Die schwarze-weis getupfte Kätzin sah nur noch auf den Boden. Geschockt starrte er die Königin und beste Freundin seiner Gefährtin an. Nach einigen Augenblicken rannte er zu Hirschstern. „Wo ist Blütenfrost! Und wo sind meine Jungen?“, fragte er total entsetzt und außer Atem. Hirschstern sah zu Bärenfell, dann traurig zu Tannenzapfen. „Es tut mir Leid, Tannenzapfen. Blütenfrost ist tot“, sprach der Anführer ruhig zu dem braun-grauem Kater und legte seinen Schwanz auf seine Schulter um ihn zu trösten. Tannenzapfen senkte den Kopf und fiel in Trauer. Plötzlich stupste ihn Hirschstern aber an und miauzte: „Tannenzapfen, ich konnte aber noch eines eurer Jungen retten.“ Er erwartete eine erstaunte Reaktion, aber Tannenzapfen zuckte nicht einmal. Hirschstern trat trotzdem auf die Seite und Bärenfell trug ein kleines schwarzes Fellbündel heran und legte es vor Tannenzapfen´s Füße. Das kleine Junge sah ihren Vater mit ihren eisblauen Augen an. Tannenzapfen hob langsam den Kopf und sah seine Tochter für einen Augenblick lang an. Dann ging er mit langsamen, taumelnden Schritten davon. Enttäuscht sah Bärenfell ihm nach. Hirschstern trat zu ihm und blickte auch Tannenzapfen nach. „Lass ihm Zeit, er muss den Schock erst überwinden, aber was machen wir jetzt mit ihr?“, sagte Hirschstern und deutete mit dem Schwanz zu der kleinen Wolfsjunges. „Ich könnte für sie sorgen“, sprach plötzlich jemand von hinten. Die beiden Kater drehten sich um. Hinter ihnen stand Kieselsee und erklärte: „Blütenfrost war und wird immer meine Freundin sein, deshalb will ich auf ihre Tochter acht geben und sie wie meine eigene Tochter behandeln.“Dankend nickte Der Anführer.

3. Kapitel

Ein kalter Wind wehte über die Lichtung des WildClan Lagers, während es leicht nieselte. Ein echt widerliches Wetter im Wald. Es waren 6 Monde vergangen seit das Lager von einem Brand zerstört wurde. Nun war das Lager wieder aufgebaut und wurde wieder von allen Katzen bewohnt. Blattfall kam näher und es wurde immer kälter, weswegen sich die meisten Katzen in den Bäuen vor dem Wetter schützten. Auf einmal rasten eine Scharr von Jungen über die Lichtung. Sie versuchten sich gegenseitig zu jagen. „Ich kriege dich, du elender Krieger des GrasClans!“, schrie das graue Junge, während es versuchte auf ihren Bruder zu springen. Ihr Bruder, ein gold- braunes Junge mit luchsartigen Ohren, machte einen kleinen Satz zur Seite und seine Schwester krachte neben ihm in den nassen Matsch. Ein gelbes Junges kam hinter ihren Geschwistern her und kicherte als sie ihre Schwester im Matsch sah. „Das ist nicht lustig!“, knurrte es genervt und sprang ihre Schwester an. Beide kullerten über den Boden laut jolend. Ein kleines, schwarzes Junges beobachtete die Geschwister traurig unter einem Busch aus. Das eine gold-braune Junge sah seine traurige Baugenossin und sprang zu ihr. Als er sich neben sie setzte fragte er: „Warum bist du denn so traurig, Wolfsjunges? Wir werden doch heute zu Schülern ernannt, an so einem Tag muss man doch glücklich sein?“ Verwundert versuchte er das Junge zum lächeln zu bringen und stupste ihr in den Bauch. Genervt drehte sich Wolfsjunges um und lief zur Kinderstube, während er belustigt rief: „Wenn du heute Abend nicht lächelst werde ich, Luchspfote, mit dir kämpfen.“ Unbeirrt lief Wolfsjunges weiter., aber im inneren bewunderte sie ihren Baugenossen. Luchsjunges war der einzige der sie nicht verspottete oder dumme Fragen stellt wie: „Wo ist denn dein Vater?“ Diese Frage regte sie am Meisten auf und dann würde sie denjenigen am Liebsten ins Gesicht springen, aber sie wusste sich zu beherrschen. Als sie in die Kinderstube trat, sah sie ihre Ziehmutter Kieselsee, die gerade mit Ahornschweif, die Mutter von Luchsjunges, Sonnenjungs und Mondjunges, sich die Zunge gab. Wolfsjunges legte sich traurig neben sie. Kieselsee leckte ihr liebevoll über das Ohr. Ihre leiblichen Jungen waren zwar schon Schüler, aber für ihr Ziehjunges blieb sie noch eine Weile in der Kinderstube. Fragend blickte sie Wolfsjunges an. „Was hast du denn, Liebes?“, fragte Kieselsee. „Heute wirst du doch zum Schüler ernannt.“ Traurig blickte die kleine dunkelgraue Katze ihre Ziehmutter an. „ Es ist so. Alle haben eine leibliche Familie die stolz auf ihre Kinder sind, wenn sie zu Schülern ernannt werden, aber ich...ich hab nur dich...“ Tröstend sah Kieselsee sie an. „Ich bin sicher, deine Mutter ist stolz auf dich. Ich weis es, weil sie meine beste Freundin war, deshalb glaub mir, sie wird heute Abend auf dich hinab sehen, genau wie wenn du bald Krieger wirst.“ Wolfsjunges blickte sie gerührt an. Dann nickte sie. „Du hast recht. Sie ist bestimmt stolz, aber ich glaube Vater nicht...“ Nachdenklich sah Kieselsee sie an. Darauf konnte sie schlecht wieder sprechen, denn immerhin hatte ihr Vater sie nach dem Brand einfach im Stich gelassen und war seit her nicht mehr wieder gekommen. Sie gab sich einen Ruck um das Schweigen zu brechen: „Du wirst ja dann im Schülerbau schlafen. Wenn irgendetwas ist gehst du einfach zu mir oder zu meinen Jungen Flugpfote und Windpfote.“ Wolfsjunges nickte dankend. Plötzlich stürmten Sonnenjunges, Mondjunges und Luchsjunges wie eine Scharr gejagter Kaninchen in die Kinderstube herein. Sie sprangen überglücklich herum. „Heute werden wir Schüler!“, rief Sonnenjunges durch die Kinderstube. „Ja, dann werden wir Krieger und zwar die Besten“, dröhnte Mondjunges und gab ihrer Schwester einen Klaps, die sich darauf genervt umdrehte und sie ansprang. Ahornschweif drehte sich zu Kieselsee um und flüsterte ihr zu: „Ich bin sogar sehr froh, wenn sie hier raus sind. Zum Glück ist der Schülerbau nicht neben dem Kriegerbau.“ Kieselsee nickte sehr zustimmend. Wolfsjunges sah belustigt ihren Baugenossen zu.

Eigentlich waren sie doch ganz in Ordnung, vor allem Luchsjunges. Er ist echt nett zu mir...

Die Sonne ging langsam unter. Die meisten Clankatzen legten sich auf der Lichtung hin und erwarteten die Schülerernennung, die heute stattfinden sollte. Als Hirschstern auf den Himmelsast kletterte, kamen die bald ernannten Schüler aus der Kinderstube und auf der Lichtung kehrte Ruhe ein. Kieselsee leckte schnell das Fell ihrer Ziehtochter glatt, bevor Hirschstern die Jungen bat, vor zutreten. Wolfsjunges warf einen Blick neben sich. Sonnenjunges platzte fast vor Freude, Mondjunges versuchte ihr Fell glatt zu streichen und nur Luchsjunges blieb ruhig stehen und konzentrierte sich auf seine Schülerernennung. Als sie wieder nach oben zu Hirschstern sah, blickte er sich stolz an.

Ach ja, wegen ihm lebe ich ja noch, bin ich ihm jetzt etwa etwas schuldig.

Hirschstern war einfach nur stolz, denn Wolfsjunges war praktisch wie eine Tochter für ihn. Er hatte sie aus den Flammen gerettet und sorgte genauso wie Kieselsee dafür, das sie ihren Platz im Clan bekam. Hirschstern begann mit der Schülerernennung: „Sonnenjunges, du bist nun sechs Monde alt, alt genug um eine Schülerin zu werden. Dein Mentor wird Rotsprung sein.“ Leicht bestürzt sah Wolfsjunges zu Rotsprung. Er war der Gefährte von Kieselsee und ein mutiger Kämpfer. Am Liebsten hätte sie ihn als Mentor. Rotsprung nickte, trat vor und berührte mit der Nase die Stirn seiner Schülerin.

Oje, gleich platzt sie vor Freude.

„Sonnenjunges, du erhältst den Schülernamen Sonnenpfote. Höre, was dein Mentor dir sagt und lerne von ihm“, sprach der Anführer, bevor beide sich wieder in die Menge setzten. Dann sah Hirschstern zu Mondjunges und sprach: „Mondjunges, auch du bist nun sechs Monde alt, bereit für deine Kriegerausbildung. Deine Mentorin wird Kirschzweig sein. Höre auf sie, dann wirst du eine gute Kriegerin werden.“ Auch Mondjunges berührte ihre Mentorin und wurde zu Mondpfote ernannt. Dann wandte sich Hirschstern zu Luchsjunges. Mutig versuchte er seinem Anführer entgegen zusehen, doch trotzdem zuckte sein Schwanz nervös hin und her. „Luchsjunges, dein Mentor wird Vogelfuß sein!“, sprach Hirschstern ernst. Leises Getuschel erhob sich.  

Oje, der Arme...jeder weis das Vogelfuß ein verrückter Kater ist.

Bemitleidend sah Wolfsjunges Luchsjunges an.

Gut, dann muss ich mir keine Sorgen machen das ich einen doofen Mentor bekomme.

Als Vogelfuß nach vorne trat wurde es ganz still auf der Lichtung. Schnell sah Luchsjunges nochmal Hirschstern an, als hoffe er dass das ein Witz gewesen war, doch nichts geschah. Als Vogelfuß stolz zu Luchsjunges trat, zögerte sein Schüler kurz, wollte aber nicht dumm da stehen und berührte seinen neuen Mentor. Luchspfote trat etwas enttäuscht zu seinen zwei Schwestern und seiner Mutter. Jetzt sah Hirschstern zu Wolfsjunges. „Wolfsjunges, dein Mentor werde ich sein. Ich bin nun alt und würde gerne noch einmal einen Schüler haben“, sprach der Anführer des WildClans und sprang vom Himmelsast herunter. „Ich werde dir, als meine letzte Schülerin, den Namen Wolfspfote verleihen. Mögest du eine gute Kriegerin werden.“ Hirschstern berührte die Stirn seiner jungen Schülerin. Laut riefen die Clanmitglieder: „Sonnenpfote, Mondpfote, Luchspfote, Wolfspfote.“ Glücklich liesen sich die vier neuen Schüler von den anderen Clankatzen beglückwünschen.

Ich hoffe du bist stolz auf mich und wirst es wenn ich Kriegerin werde auch.

Kieselsee war die Erste die Wolfspfote beglückwünschte. Zum ersten Mal an diesem Tag, war Wolfspfote glücklich. Ja, sie strahlte plötzlich wie die Sonne. Verträumt sah Luchspfote sie an.

Sie konnte echt nett sein, wenn sie glücklich war.

Ich bin so stolz auf dich, meine Kleine! Du hast einen wunderbaren Mentor bekommen und wirst eine wunderbare Kriegerin werden, da bin ich mir ganz sicher“, sprach Kieselsee überglücklich und leckte ihr über das Ohr. Wolfspfote lies ihren Blick herum streichen, während sie von den anderen gratuliert wurde. Luchspfote saß enttäuscht neben seinen Schwestern, die sich von allen gratulieren ließ. 

Ich glaube er ist nicht sehr glücklich mit seinem Mentor...

Nachdem jeder den neuen Schülern gratuliert hatte, gingen alle allmählich in ihre Bäue um sich schlafen zu legen. Im Schülerbau lag Luchspfote traurig in der Ecke, als Wolfspfote herein kam. Als sich ihre Augen an das Licht gewöhnten ging sie zu ihrem Baugefährten und legte sich neben ihn. Als sich ihre Pelze berührten, wandte er den Kopf zu Seite, worauf sie ihn aufmunternd an lächelt. Er seufzte. Wolfspfote war wirklich wie verändert. Er legte seinen Kopf auf ihre Schulter und flüsterte: „Du hast es gut, du hast den besten Mentor, den ich mir nur vorstellen kann.“ Wolfspfote schüttelte abrupt den Kopf. „Nein hab ich nicht! Du hast eine Mutter und hast zumindest noch deinen Vater Amselkralle gesehen. Ich kann mich an meine Mutter und meinen Vater gar nicht erinnern“, sprach sie leicht verärgert. „D-das wusste ich nicht, i-ich dachte du könntest dich zumindest ein wenig an deine Eltern erinnern“, meinte Luchspfote und sah traurig zu Boden. Dann sah er auf. „Du hast Recht! Vielleicht ist Vogelfuß gar nicht so übel. Ich kenne ihn ja noch gar nicht richtig und es kann ja sein das die anderen gar nicht Recht haben.“ Neben ihm strahlte Wolfspfote und schnurrte: „Siehst du, man muss nicht immer so traurig sein und ich finde ich sollte es auch nicht, also schlaf gut. Wir fangen morgen mit dem Training an.“ Mit einem Lächeln auf den Lippen schliefen die beiden jungen Schüler nebeneinander ein.

4. Kapitel

Ein neuer Morgen. Luchspfote öffnete seine Augen. Er sah um sich. Wo war Wolfspfote? Er sah sich im Schülerbau um. Dort lagen Farnpfote, Windpfote und Flugpfote dösend beieinander. Am Eingang lagen seine beiden Schwestern, doch von Wolfspfote keine Spur. Schnell streckte sich Luchspfote und ging nach draußen. Ein eisiger Wind schlug ihm entgegen. Die Lichtung war mit hartem Schnee bedeckt. Auch wen es gerade Blattleere war, schien im die Sonne warm ins Gesicht. Er genoss kurz den Moment, dann sah er sich um. Am Lagereingang warteten Farnpfote, sein Mentor Bärenfell, Wolfspfote und Vogelfuß. Wolfspfote hüpfte zu Luchspfote herüber. „Guten Morgen, Luchspfote! Wir dürfen heute bei unserer ersten Patrouille teilnehmen! Ist das nicht super!“, fragte sie, während sie auf und ab sprang voller Energie. Auf einmal war Luchspfote hell wach. Schnell rannte er mit Wolfspfote zu den anderen Katzen, die an der Patrouille teilnahmen. Bärenfell, der die Patrouille anführte, nickte und sie liefen durch den Lagerausgang nach draußen. Der Schnee knirschte unter den Pfoten der Katzen. Nachdem sie ein bisschen gelaufen waren, blickte Wolfspfote zu Luchspfote. Luchspfote drehte sich darauf zu ihr um und lächelte sie an. Plötzlich sprang sie ihn an und schupste ihn in den Schnee. Er schüttelte den Schnee von seinem Pelz und sah ihr mit seinen bernsteinfarbenen Augen ihn ihre eisblauen. Einen kurzen Moment sahen sie sich an.

´Er ist echt nett...`, dachte sie. ´Sie ist wie verändert. In der Kinderstube so schüchtern und gemein, jetzt so offen und freundlich...`, dachte er.  

Dann stürzte sich Luchspfote auf sie und beide kugelten über den schneebedeckten Boden. Also sie gegen Vogelfuß stoßten hörten sie sofort auf und sahen den Mentor von Luchspfote ängstlich an und erwarteten eine harte Ermahnung. Doch Vogelfuß lächelte und schnurrt: „Hey ihr Beiden! Ihr verjagt doch noch die ganze Beute hier im Wald. Hört lieber auf und seht, dass ihr euer Territorium besser kennenlernt.“ Nachdem die Beiden genickt hatten, liefen sie nebeneinander mit Farnpfote hinter Bärenfell her. „Und? Wie findet ihr es so, wenn man endlich Schüler ist?“ ,fragte Farnpfote nach eine Weile. „Es ist super! Ich freue mich schon richtig auf unser erstes Training! Du auch?“, antwortete Wolfspfote glücklich und stupste Luchspfote an. Er zuckte zusammen ,sah sie fragend an und fragte: „Was hast du gesagt?“ Wolfspfote schnurrte belustigt und lief einfach weiter. Luchspfote sah zu Farnpfote, der ihn nur anlächelte und weiter lief. Total verwirrt ging er weiter. Als die Patrouille auf einmal anhielt, wäre Luchspfote beinahe in Farnpfote gelaufen. „Was ist denn los?“, fragte er leise. Farnpfote drehte sich um und flüsterte: „Keine Ahnung, lass uns nach vorne laufen!“ Mit Wolfspfote liefen die Schüler nach vorne zu Bärenfell. Wolfspfote prüfte verwirrt die Luft. 

Was war das für ein Gestank. Das ist ja ekelhaft.

Verwirrt sah Wolfspfote zu Bärenfell und fragte den zweiten Anführer: „Was ist das denn für ein ekelhafter Geruch?“ Bärenfell richtete sich zu den beiden jungen Schülern, denen dieser Geruch noch nicht bekannt war. „Das ist der Geruch von Fuchs, der hier so ekelhaft riecht“, antwortete er. Wolfspfote zuckte zusammen. Sie hatte schon viel von Füchsen gehört. Sie seien gefährlich und würden wehrlose Jungen aus der Kinderstube klauen. „Naja, ihr müsst keine Angst haben! Der Geruch ist schall. Wir haben die Füchsin schon knapp nach eurer Geburt verjagt.“ 

Ob Papa dabei war?

Als knapp vor Sonnenhoch kamen sie im Lager wieder an. Der Frischbeutehaufen wurde schon von der Jagdpatrouille gefüllt. „Komm lass uns etwas essen!“, schlug Luchspfote vor. „Au ja! Ich habe einen riesen Hunger!" Beide schnappten sich etwas von der Beute und setzten sich neben den Schülerbau. Sie gaben sich Zungen, bis Vogelfuß plötzlich auf sie zu kam. „Hey, Luchspfote, lass uns trainieren gehen. Bist du bereit?“, fragte er und setzte dabei ein seltsames Lächeln auf. Als Luchspfote nickte, ging er schon mal in Richtung Lagerausgang. Luchspfote sah verzweifelt zu Wolfspfote, worauf sie ihn nur aufmunternd ansah. Er seufzte und ging los. Wolfspfote sah im hinter her. Sie legte ihren Kopf auf ihre Pfoten und hofft das Hirschstern auch mit ihr trainieren würde. Doch er kam nicht. Sie lag noch immer da, als die Abendpatrouille los ging.

Das ist wahrscheinlich der Nachteil, wenn man den Anführer als Mentor hat...

Sie blickte gerade zum Anführerbau und fragte sich, was ihren Mentor dringendes aufgehalten hatte, als plötzlich etwas auf sie viel. Sie unterdrückte sich einen erschrockenen Schrei und sah das Luchspfote, der wieder zurück war, auf ihr lag. „Geh da runter!“, miaute sie mit letzter Kraft und sofort ging Luchspfote von ihr runter. „Und wie war's?“, fragte sie als er sich neben sie legte. Mit Freude erzählte er ihr über das erste Training mit seinem Mentor: „Es war richtig toll, wir haben erst so leichte Sprünge gemacht. Dann hat Vogelfuß mir einen Angriff gezeigt. Ich habe ihn sofort hinbekommen und Vogelfuß meinte dann, ich könnte ein richtig guter Krieger werden. Ich freue mich schon, wenn ich ein Krieger bin und meinen ersten Kampf gegen den GrasClan habe“, erzählte der junge Schüler voller Stolz. „Wie war eigentlich dein erstes Training?“ Wolfspfote antwortete nicht. Sie wollte nicht antworten. Sie sah zu Boden und kratzte mit ihren Krallen durch die Erde. Luchspfote sah sie an. „Hattest du etwa kein Training?“, fragte er traurig. Wolfspfote sah ihn an und nickte. Luchspfote war entsetzt. „Du sitzt also seit Sonnenhoch hier und wartest das Hirschstern endlich kommt und mit dir Trainiert?“, fragte er. „Ja, seit Sonnenhoch“, antwortete sie. Luchspfote hatte eine Idee: „Lass uns doch zu Hirschstern gehen und fragen, warum er nicht mit dir Trainieren gegangen ist!“ Wolfspfote nickte und sie gingen zu Hirschstern. Als sie den Bau betraten, sah Bärenfell sie verärgert an und scheuchte sie wieder raus. „Das ist kein Ort für junge Schüler!“, fauchte er und die beiden Schüler wichen erschrocken zurück. „Ihr solltet uns lieber nicht stören, wir haben etwas wichtiges zu bereden. Sonst sagt mir kurz was los ist!“ Immer noch erschrocken erklärte Wolfspfote schüchtern: „Ich wollte Hirschstern fragen, warum er heute nicht mit mir trainieren war.“ Bärenfell blickte erschrocken. „Oje, das müssen wir alle wohl vor Aufregung vergessen haben. Wenn es morgen immer noch nicht geht, sage ich dir Beschied, dann kannst du vielleicht mit Vogelfuß und Luchspfote gehen.“ Nachdem Wolfspfote nickte ging der zweite Anführer wieder in den Bau. Zusammen mit Luchspfote ging sie wieder zum Schülerbau. Sie teilten sich eine Amsel und legten sich dann in ihre Nester. „Was denkst du, bereden die?“, fragte Luchspfote leise, obwohl sie allein im Bau waren. „Keine Ahnung, aber es muss ziemlich wichtig sein“, antwortete Wolfspfote nachdenklich. „Ich finde es auf jeden Fall nicht gut und zwar nicht nur weil meine Kriegerausbildung darunter leidet. Da ist sicherlich etwas schlimmes dahinter.“ Luchspfote sah Wolfspfote traurig an. „Du kannst jederzeit mit uns trainieren. Ich denke Vogelfuß hat nichts dagegen“, schlug er vor und lächelte sie an. „Das ist echt nett von dir“, dankend nickte sie und leckte ihm sanft über das Ohr. Dann schliefen beide wieder ein.

5. KapitelBearbeiten

Ein neuer Tag brach an. Im WildClan Lager erwachte langsam Leben. Die Schüler wurden von ihren Mentoren langsam geweckt und auf Patrouillen mit genommen. Wolfspfote wurde von ihrem Mentor geweckt und war überrascht das er Zeit für sie hatte. Sie gingen mit Mondpfote und ihrer Mentorin Kirschzweig und Flugpfote und seiner Mentorin Nachtfeuer auf Jagd. Der Schnee war fast vollständig geschmolzen wegen den letzten warmen Tagen. Der Boden war feucht, doch das würde die Beute sicher aus ihren Verstecken locken. Sie gingen in Richtung Mondbaum, wo es große Eichen und Buchen gab. Diese Patrouille sollte für Mondpfote und Wolfspfote ein Teil des Trainings werden, da sie noch kein Jagdtraining hatten. Mondpfote war total müde und torkelte neben der Patrouille her. Kirschzweig musste ihre Schülerin mehrfach ermahnen, während Hirschstern belustigt Mondpfote zusah, wie sie fast gegen einen Baum lief. Als sie die ersten Eichen sahen teilten sie sich auf. Jeder Mentor ging mit seinem Schüler in eine Richtung. Hirschstern wollte es Wolfspfote als erst einmal vor machen. Neben der Wurzel einer großen Buche knabberte eine Spitzmaus an einem Buchenkern. Still sah Wolfspfote ihrem Mentor zu, wie dieser sich langsam und leise der Maus näherte. Ungefähr zwei Schwanzlängen hinter ihr, bleib er stehen, setzte zum Sprung an und schloss seine Krallen um die Spitzmaus. Wolfspfote war begeistert. Sie sprang zu Hirschstern, damit er ihr das erklären konnte. Er zeigte ihr wie man sich anschlich und sie machte es nach. Hirschstern musste nur einige Fehler verbessern und schon konnte Wolfspfote sich prima anschleichen. Jetzt wollten sie den Sprung üben, also erklärte Hirschstern: „Du musst so nah wie möglich an die Beute, aber sie darf dich nicht bemerken. Dann muss ein gezielter Sprung folgen, wenn du mit dem die Beute verfehlst, ist sie weg. Los, versuch es mal! Versuch am besten zwei Schwanzlängen vor dem Stein da drüben abzuspringen und mit beiden Pfoten ihn zu treffen.“ Wolfspfote versuchte es. Sie duckte sich zwei Schwanzlängen vor dem Stein und verlagerte ihr Gewicht nach hinten, so wie es ihr Mentor vorgemacht hatte. Dann sprang sie ab und landete fast perfekt. Eine Pfote war nur halb auf dem Stein, trotzdem war Hirschstern beeindruckt. „Das war schon richtig gut, ich glaube wir können es schon an richtiger Beute ausprobieren. Komm mit!“, meinte er und sie liefen in Richtung einer großen Eiche. Leise lief Wolfspfote hinter ihrem Mentor her. Als er plötzlich anhielt, stellte sie sich neben ihn und folgte seinem Blick. Ein dickes Eichhörnchen grub an den Wurzeln der großen Eiche nach dessen Wintervorräten. Hirschstern nickte seiner Schülerin auffordernd zu und Wolfspfote schlich sich langsam von hinten an das Eichhörnchen an. Sie achtete auf alles, was Hirschstern vorher an ihr verbessert hatte. Sie stellte sich vor, wie sich ihre Krallen sich gleich in das Fleisch des Eichhörnchens bohren würden. Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gebracht, als sie merkte, dass sie sich nah genug angeschlichen hatte. Sie blieb stehen, immer noch mit Blick zu ihrer Beute. Langsam verlagerte sie ihr Gewicht auf die Hinterbeine. Ein Energiestoß durchfuhr ihren Körper bis in die Nasenspitze, als sie absprang. Alles fühlte sich an, als würde es ganz langsam geschehen. Dann fühlte sie, und dieses Mal wirklich, wie ihre Krallen sich in das Fleisch bohrten. Ihre erste Beute!

Hirschstern war begeistert: „Ich bin beeindruckt, Wolfspfote! Das war deine erste Beute schon beim ersten Versuch. Du wirst eine gute Jägerin für den WildClan.“ Wolfspfote freute sich über das Kompliment ihres Mentor. Sie gingen wieder zu dem Platz, wo sie sich von den Anderen der Jagdpatrouille getrennt hatten. Nach wenigen Augenblicken kam Nachtfeuer, die stolz mit ihrem Schüler Flugpfote ankam. Flugpfote hatte ein fettes Eichhörnchen gefangen, weswegen seine Mentorin stolz auf ihn war. Sie setzte sich zu Hirschstern und berichtete: „Er hat es selber gefangen. Erst ist das Eichhörnchen weg gesprungen, weil es ihn gehört hat. Flugpfote ist hinter ihm her gerannt und als es auf den Baum wollte, hat er seine Krallen in die Beute rein gebohrt.“ Hirschstern schien das ein wenig zu beeindrucken und erzählte, wie seine Schülerin gejagt hatte. Nachtfeuer und Flugpfote waren beeindruckt von der ersten und erfolgreichen Jagd einer so jungen Schülerin. Nach einer Weile kamen auch Kirschzweig und Mondpfote. Kirschzweig machte einen leicht enttäuschten Gesichtsausdruck als sie zu ihrem Anführer blickte. Mondpfote hingegen war aufgeregt und hüpfte um ihre Mentorin herum. „War ich gut?“, fragte sie ihre Mentorin. Kirschzweig sah sie an und antwortete: „Natürlich warst du das!“ Die Jagdpatrouille machte sich auf den Weg zurück ins Lager. Als Mondpfote vor der Patrouille her hüpfte, fragte Hirschstern Kirschzweig, so das Mondpfote nichts hören konnte: „Und wie war, das erste Jagdtraining mit ihr?“ „Es war furchtbar, sie kann sich einfach nicht konzentrieren. Ich hab ihr versucht alles zu erklären, aber sie lässt sich so schnell ablenken“, jammerte sie fast so laut das es ihre Schülerin hören konnte, aber Mondpfote war zu beschäftigt einem Schmetterling hinterher zu hüpfen. Hirschstern schnurrte belustigt. „Sie wird vonTag zu Tag älter und reifer. Noch benimmt sie sich wie ein Junges, da hast du recht“, meinte Hirschstern. Wolfspfote lief nach vorne zu Mondpfote, um sich von dem was sie gehört hatte selbst zu überzeugen. „Und, wie war es bei dir?“, fragte sie. Mondpfote lächelte und antwortete: „Ich hätte fast eine Maus gefangen!“ „Und was ist passiert?“ „Na ja... da war ein Schmetterling und ich hab versucht in zu erwischen, dann ist die Maus weggerannt...“, erzählte die blau-graue Schülerin einwenig beschämt. Wolfspfote musste lachen. „Das ist nicht lustig! Du hast bestimmt auch nichts gefangen!“ Da musst Wolfspfote ihr wieder sprechen: „Doch habe ich! Die Maus, die Hirschstern da trägt habe ich gefangen. Gleich beim ersten Versuch.“ Auch Mondpfote war beeindruckt, was Wolfspfote stolz machte. Als sie im Lager ankamen, nahm sie Hirschstern die Maus ab und legte sie auf en Frischbeutehaufen. Als sie Kieselsee und Rotsprung sah hüpfte sie zu ihnen. „Ich habe eine Maus gefangen! Gleich beim ersten Versuch!“, berichtete sich stolz. Rotsprung und seine Gefährtin sahen Wolfspfote an. „Das ist ja toll! Du wirst bestimmt eine gute Jägerin!“, miaute Kieselsee und Rotsprung nickte zustimmend. Wolfspfote lief weiter, um Luchspfote zu suchen. Als sie im Schülerbau nach sah, hob Sonnenpfote verwundert den Kopf. „Wieso bist du immer noch in deinem Nest? Wir haben fast sonnenhoch?“, fragte Wolfspfote verwundert. Leise knurrte Sonnenpfote. „Mir geht es nicht gut. Pilzfell sagt, dass ich Fieber habe. Das ist aber kein Grund mich bemitleiden zu müssen und schon gar nicht du! Und jetzt, lass mich in Ruhe. Ich möchte gerne so schnell wie möglich wieder fit sein.“ Schnell ging Wolfspfote wieder aus dem Schülerbau heraus.

Was hatte Sonnenpfote nur gegen mich. Mache ich denn irgendetwas, was sie aufregt?

Bevor sich die dunkelgraue Schülerin noch weitere Gedanken über Sonnenpfote machen konnte, wurde sie durch einen Stoß von den Pfoten gerissen. Kurz blieb ihr die Luft weg, dann sah sie, was sie von den Pfoten gerissen hatte. Es war Luchspfote. Er ließ sie wieder aufstehen und fragte: „Und, wo warst du schon. Ich bin aufgewacht und du warst weg?“ „Ich war auf Jagdpatrouille und habe meine erste Beute gemacht, beim ersten Versuch!“, erzählte Wolfspfote stolz mit hoch erhobenem Kopf. „Nicht schlecht! Ich war mit Farnpfote zusammen trainieren und habe ihn von den Pfote gerissen bekommen. Vogelfuß ist übrigens gar nicht so schlecht. Er hat mir unglaublich viel erklärt“, erzählte Luchspfote über seinen Morgen. „Komm, lass uns etwas essen, du bist doch bestimmt hungrig?“, fragte Wolfspfote leicht liebevoll zu ihrem Baugefährten. Zusammen gingen sie zum Frischbeutehaufen und nahmen sich zusammen ein kleineres Kaninchen. Doch bevor sie sich hinsetzten, meinte Wolfspfote: „Warte! Wir sollten zuerst die Ältesten versorgen, na ja, den Ältesten.“ Nachdem der kleine Kater mit den luchsartigen Ohren zustimmend nickte, gingen beide mit einem Eichhörnchen, wahrscheinlich das, welches Flugpfote gefangen hatte, zum Ältestenbau. Im Ältestenbau war Eispfote gerade dabei Kleinfuß einpaar Kräuter zu geben. „Guten Tag Eispfote. Weswegen braucht denn Kleinfuß Kräuter?“, fragte Wolfspfote interessiert, während sie mit Luchspfote das Eichhörnchen auf den Boden legten. „Hallo Wolfspfote! Hallo Luchspfote! Kleinfuß hat starke Bauchschmerzen. Ich hoffe diese Kräuter werden helfen“, erklärte Eispfote. „Das hoffe ich auch!“, krächzte Kleinfuß. „Wird auch Zeit, dass mir mal jemand was zum Fressen bringt. Und jetzt raus hier, dass ist kein Schülerbau!“ Leise schnurrend gingen die drei Schüler aus dem Bau. Eispfote ging wieder in den Heilerbau, während Luchspfote und Wolfspfote zu ihrem Kaninchen gingen. Nachdem sie das Kaninchen zu zweit gegessen hatten, kam Hirschstern plötzlich zu ihnen. „Wir werden gleich mit allen Schülern eine Patrouille durch das ganze Territorium machen. Ihr kommt mit! Wir treffen uns gleich am Lagereingang“, teilte Hirschstern ihnen mit und lief schon mal vor. Gebannt liefen die beiden ihrem Anführer hinterher. Die Patrouille mit Mondpfote, Luchspfote, Wolfspfote, Rotsprung und dem WildClan Anführer wollte gerade los laufen, als plötzlich Sonnenpfote aus dem Schülerbau raussprang. „Ich geh auf jeden Fall mit! Ihr könnt mich doch nicht hier lassen!“, rief sie entrüstet. Ihr Fell hatte sich vor Wut gesträubt. „Sonnenpfote! Du kannst nicht mit! Du bist krank und das hat dir Pilzfell auch schon oft genug erklärt“, erklärte Hirschstern leicht entnervt. Pilzfell trat aus dem Bau, da er das Protestgejaule von Sonnenpfote hörte. Er ging zu Hirschstern und erklärte: „Eigentlich ist Sonnenpfote bereit mit zu gehen, man sollte sie allerdings nicht zu hart belasten, da ihr Körper durch das Fieber geschwächt wurde.“ Hirschstern nickte. „Gut Sonnenpfote, wie es aussieht kannst du mit kommen“, teilte Hirschstern der goldenen Schülerin mit. Triumphierend lief Sonnenpfote zur Patrouille hin. Als sie an Wolfspfote vorbei lief, schnippte sie ihr frech mit der Schwanzspitze auf ihre Nase. Wolfspfote wollte sofort auf sie los gehen und ihr eine zurückgeben, doch sie beherrschte sich. Sonnenpfote sah über ihre Schulter und grinste sie gehässig an. Wolfspfote sah sich um, ob irgendjemand das gesehen hatte, doch weder die Mentoren noch die beiden Geschwister von Sonnenpfote hatten es gesehen. Wolfspfote wollte sich nicht wie ein kleines Junges aufführen und lief hinter der Patrouille mit. Sie liefen durch den Wald des WildClan-Territoriums. Hirschstern erklärte ihnen, dass das Lager direkt in der Mitte des Waldes lag. Sie liefen weiter, bis zu einem riesigen Fluss. Wolfspfote blieb der Atem weg. Der Fluss war mehrere Dachslängen breit, fast so breit wie das ganze WildClan Lager. Die Strömung war reisend und es ragten mehrere Felsen aus dem Wasser. Der Fluss sah nicht so aus als würde man gerne drinnen schwimmen. Die Patrouille lief weiter am Fluss entlang. Als sie an einem alten Baumstamm stehenblieben der über dem Fluss ging sagte Hirschstern: „Das ist unsere Brücke auf die andere Seite. Der Baumstamm ist der einzige weg, die beiden Flussseiten zu wechseln. Das Territorium auf der anderen Seite ist außerdem auch von uns, zumindest bis zur Klippe. Da fängt das Territorium des AntikClan an. Lasst uns weiter gehen.“ Wolfspfote sah noch einmal über den Fluss hinweg und konnte in der Ferne einen großen Berg sehen.

Das ist also das Territorium des AntikClans...

Sie liefen weiter am Fluss entlang. „Wow, das Territorium von unserem Clan ist ja riesig!“, staunte Luchspfote. „Ja, da hast du Recht, Bruder“, stimmte Sonnenpfote ihm zu und schmiegte sich an ihn. „Und wir drei werden die besten Krieger, die der WildClan je hatte. Stimmt doch, oder Mondpfote?“ Die graue Schülerin sah auf, als sie gerade an einer Blume roch und lief zu ihren Geschwistern. Zusammen rannten die drei nach vorne und ließen Wolfspfote allein zurück. Wolfspfote fühlte sich ausgeschlossen.

Ob Sonnenpfote das mit Absicht war? Wollte sie, dass ich mich ausgeschlossen fühle? Muss sie mich so hassen?

Wolfspfote lief auch nach vorne und lief neben Hirschstern und Rotsprung her. „Und, wie findest du das Territorium deines Clans?“, fragte Rotsprung. „Es ist riesig und sehr schön!“, antwortete Wolfspfote begeistert. Für einen Moment hatte sie ihre Gedanken über die Feindschaft, die Sonnenpfote für sie hatte, vergessen, doch dann sah sie wie die Geschwister vor der Patrouille ein Wettrennen machten und über sich rüber sprangen. Leise seufzte sie. Sie hatte sich eigentlich schon immer Geschwister gewünscht, oder zumindest eine Familie, zu der sie wirklich gehörte. Hirschstern hatte ihren Blick zu den drei Schülern verfolgt und fragte Wolfspfote mitleidig: „Wolfspfote? Was ist denn?“ Wolfspfote sah ihn an und senkte wieder den Blick. „Es ist einfach schade das ich keine Geschwister habe“, antwortete sie traurig und schniefte. Hirschstern sah zu Rotsprung, der ihm auffordernd zu nickte. „Wolfspfote? Ich glaube es ist soweit, dass wir dir alle über deine Familie erzählen. Du warst eigentlich nicht das ein zigste Junge von Blütenfrost und Tannenzapfen. Du hattest zwei Geschwister. Es waren beide Jungs und sahen genau gleich aus. Sie waren weis mit einem schwarzen Streifen auf der Stirn und hießen Weis und Streif. Es tut mir leid, dass wir es dir bis jetzt noch verschwiegen haben, aber wir dachten du wärst noch zu jung um noch mehr zu leiden. Der Tod deiner Mutter hatte dich schon genug gequält“, erklärte Hirschstern ihr sanft. Wolfspfote musste das erst einmal verarbeiten. Sie blieb stehen und Rotsprung legte seinen Schwanz auf ihre Schultern. Wolfspfote sah enttäuscht zu ihrem Mentor. „Und ihr habt es mir die ganze Zeit verschwiegen?“ „Wolfspfote, wir wollten nicht, dass du es erst jetzt erfahren würdest, aber vor 6 Monden fanden wir es besser so.“

Ich habe also doch Geschwister...das hätte ich nie gedacht....

Mit gesenktem Kopf lief sie nachdenklich weiter.

6. Kapitel


Sie wurde erst aus ihren Gedanken gerissen, als Sonnenpfote plötzlich laut rief: „Eindringling! Eine GraßClan Kriegerin! Wir müssen sie schnappen!“ Wolfspfote sah irritiert nach vorne. Die drei Geschwister rannten wie wild auf sie zu. Wolfspfote wusste auf was sie sich bereits gefasst machen musste. Alle drei sprangen auf sie drauf und rissen sie von den Pfoten. Unter den drei jungen Schülern begraben versuchte Wolfspfote sich zu befreien. Ohne Erfolg. Verzweifelt versuchte sie irgendwie Luft zubekommen. Lachend lagen sie auf ihr, während sie unten leise vor sich hin knurrte. „Könntet ihr mäusehirnigen Fellballen von mir runter gehen? Ich bekomme langsam keine Luft mehr!“, zischte sie. Sonnenpfote lachte gehässig und sprach triumphierend: „Warum sollten wir? Ein Eindringling lässt man nicht einfach frei laufen. Oder?“ Beide nickten. „Als wäre ich eine GraßClan Kriegerin!? Ich bin eine WildClan Schülerin! Und das müsstet ihr ja eigentlich wissen, wenn ihr nur einwenig Hirn in euren Köpfen hättet!“, knurrte Wolfspfote. Jetzt war sie echt sauer. „Naja, eine reine WildClan Schülerin bist du aber nicht!“, miaute Sonnenpfote mit Spot. „Dein Vater ist immerhin ein Kater des Rudels gewesen und ist es sogar immer noch!“ Jetzt hatte Sonnenpfote eine verwundbare Stelle von Wolfspfote gefunden. Das war genug! Jetzt war das Feuer der Wut in Wolfspfote entfacht worden und das wusste Sonnenpfote. Mit aller Kraft stoß sie die Geschwister von ihr runter. Kreischend liefen Mondpfote und Sonnenpfote weg. Luchspfote richtete sich auf und lächelte Wolfspfote an. „Das war doch nur Spaß!“, meinte er und versuchte Wolfspfote zu besänftigen, doch das brachte nichts. Wolfspfote lief voller Wut hinter Sonnenpfote her. Lachend lief sie vor ihr weg. Für sie war das alles anscheinend nur ein Spaß. Wolfspfote sprang nach vorne, riss die goldene Schülerin von den Pfoten und stellte ihre Vorderpfote auf ihre Brust. „Wolfspfote! Ich bekomme keine Luft mehr! Geh runter!“, bettelte Sonnenpfote und man merkte wie wenig Luft sie bekam. „Warum sollte ich?“, zischte Wolfspfote. „Ich bin doch laut dir keine WildClan Schülerin! Sollte ich mich dann nicht auch so benehmen?“ Wolfspfotes Augen funkelten plötzlich merkwürdig rot. Sie war nicht mehr sie selbst. Plötzlich stoß sie irgendetwas von ihrer Gegnerin runter. Sie viel in einen nahen Brombeerbusch. Verwirrt fuhr sie rum. Rotsprung hatte sie von seiner Schülerin runter gestoßen und sah sie nun stinksauer an. Langsam kam Wolfspfote wieder zu sich. Das Feuer in ihren Augen, welches sie nicht bemerkt hatte, verlosch langsam wieder. Entsetzt sah sie zu den anderen Katzen. „Ist alles in Ordnung mit dir, Sonnenpfote?“, fragte Rotsprung während er immer noch Wolfspfote ansah. Sonnenpfote bekam nur ein leises Ja hin. Hirschstern trat neben den roten Krieger. „Wir gehen wieder zurück ins Lager!“, befahl er. Er sah seine Schülerin nachdenklich, sogar leicht fasziniert, an. Die Patrouille lief wieder zurück ins Lager. Sonnenpfote und Mondpfote liefen vorne und flüsterten leise miteinander. Immer wieder sahen sie ängstlich zu Wolfspfote, die hinten lief, hinüber. Luchspfote lief neben Rotsprung und Hirschstern. Auch er sah sich hin und wieder sich um, doch sein Blick war eher traurig. Im Lager angekommen ging Wolfspfote zu einer ihrer Lieblingsstellen im Lager, an dem sie schon oft gesessen hatte zum Nachdenken. Der Platz lag am hintersten Ort des Lagers. Zwischen zwei großen Felsen ,die von oben mit Zweigen und Blättern überdeckt waren, saß Wolfspfote nun im Dunkeln. Im Dunklem fühlte sie sich eigentlich geborgen, aber nicht heute. Sie hatte Angst. Nicht vor den Folgen ihres Wutanfalls, sondern vor sich selbst. Sie hätte Sonnenpfote fasst umgebracht. Sie konnte sich nicht einmal selbst unter Kontrolle halten. War sie eine Gefahr für den Clan? Sie war doch wie alle anderen? Plötzlich hörte sie stimmen aus ihrem Versteck. Sie presste sich gegen die Steinwand, sodass man sie auf keinen Fall sehen konnte. Sie erkannte die Stimmen von Hirschstern, Bärenfell und Rotsprung, die sich leise aber aufgebracht unterhielten. „Sie ist eine Gefahr für den Clan!“, fauchte Rotsprung. Er war anscheinend immer noch aufgebracht. „Sie ist doch nur eine Schülerin, sie ist doch keine Gefahr?“, sprach Bärenfell beruhigt. „Und was ist, wenn sie eine Kriegerin wird? Wir ziehen hier einen Wolf groß!“, zischte Rotsprung. „Und was willst du dagegen tun? Willst du sie in den Wald schicken, damit sie dort ein Dachs erschlägt?“, fragte Bärenfell, nun auch etwas aufgebracht. „Also, beruhigt euch doch erst mal. Hier geht es nicht um die Sicherheit unseres Clans. Mich interessiert eher wieso sie plötzlich so anders war. Habt ihr denn nicht gemerkt, wie ausgewechselt sie plötzlich war? Und wisst ihr wo ich das schon mal gesehen habe?“, fragend blickte der Anführer die beiden Kater an. „Bei Blütenfrost. Sie war eine junge Kriegerin, als wir damals gegen den GraßClan gekämpft haben. Als ihre Freundin Mohnsamen von einem WildClan Krieger umgebracht wurde, ist sie auch plötzlich so geworden. Und sie hatte dieses rote Funkeln in den Augen, genau wie Wolfspfote. Ich würde gerne wissen, was mit den beiden los ist.“ Rotsprung war immer noch der gleichen Meinung: „Sie ist trotzdem eine Gefahr. Wir sollten am Besten allen sagen, das sie Wolfspfote nicht reizen sollten.“ „Das willst du der armen Wolfspfote an tun? Hast du dir mal Gedanken gemacht, was sie gerade durchmachen muss? Denkst du etwa, sie fände es toll, wenn sie beinahe eine Schülerin umgebracht hätte? Nein, es sollten am Besten so wenig wie möglich wissen“, riet Hirschstern. „Außerdem verstehe ich deine plötzliche Meinung zu Wolfspfote nicht mehr. Sie ist doch immerhin deine Ziehtochter gewesen?“ Rotsprungs Stimme wurde leiser, sodass Wolfspfote gut ihre Ohren spitzen musste: „Denkst du etwa, ich fand es gut, als meine Gefährtin dieses Junges aufgenommen hat? Sie hatte schon genug Schwierigkeiten mit unseren leiblichen Jungen und dann nimmt sie noch dieses Fellbündel auf, was nicht mal reines WildClan Blut in sich trägt.“ Hirschstern ging das zu weit: „Wie kannst du nur so herzlos sein. Dieses Junges hatte keine Familie mehr und Regenpelz hat ihr Liebe und mütterlich Zuneigung geboten.“ Rotsprung wusste, dass er etwas falsches gesagt hatte und sah zu Boden. Wolfspfote hörte wie eine der Katzen aufstand und weg lief. Von weiter weg, hörte sie dann die Stimme ihres Mentors: „Ich werde jetzt erst einmal mit Wolfspfote reden.“ Doch Wolfspfote wollte mit Niemanden reden. Sie blieb in ihrem Versteck, bis alle Katzen langsam in ihren Bau gingen. Es wurde dunkel und ein kalter Wind wehte durch das Lager. Wolfspfote schlich sich leise aus ihrem Versteck und lief in den Schülerbau. Dort schlief noch niemand, denn Sonnenpfote hatte anscheinend etwas wichtiges zu erzählen, sodass niemand merkte das die schwarze Schülerin den Bau betreten hatte. „Sie ist mir wie ein tollwütiger Fuchs, nein, eher wie ein tollwütiger Wolf hinterher gerannt. Ich hatte keine Chance zu entkommen. Dann ist sie auf mich drauf gesprungen und presste mich auf den Boden. Sie hätte mir bestimmt sofort in die Kehle gebissen, wenn mein Mentor Rotsprung, sie nicht von mir weg gestoßen hätte. Sie war so aggressiv und das nur wegen einem kleinen Scherz. Ich sage euch, wenn sie wieder kommt, dann....“, unterbrach Sonnenpfote ihre übertriebene Erzählung, als sie plötzlich merkte, dass Wolfspfote wieder da war. Sie lief durch die Schar ihrer Zuhörer auf Wolfspfote zu. „Wen haben wir denn da? Ist das nicht die, die einfach so Clankatzen umbringt?“ Leise hörte man, wie die anderen Schüler tuschelten. Wolfspfote sah sich um. „Habe ich etwa nicht mehr das Recht hier zu schlafen? Dann sagt es mir jetzt!“, forderte Wolfspfote ihre Baugenossen auf, doch keiner wollte etwas sagen. Wolfspfote stolzierte an den anderen Katzen vorbei, zu ihrem Nest und legte sich hin. Auch die anderen Katzen legten sich leise in ihre Nester. Keiner wollte noch etwas sagen.

Habe sie Angst vor mir, oder Respekt?

7. Kapitel

Wiede ein neuer Morgen. Wolfspfote putzte sich ihr Fell, als Luchspfote sich neben sie setzte. „Was willst du?“, fragte Wolfspfote ohne ihn eines Blickes zu würdigen. „Ich wollte dich fragen, ob du gestern auch sauer auf mich warst“, antwortete er und leckte ihr über das Ohr. Wolfspfote zuckte zusammen. „Nein, auf dich nicht, aber auf deine ach so arme Schwester.“ Luchspfote putzte sich nun auch das Fell. „Was hast du eigentlich gegen sie?“, fragte er leise. Wolfspfote fuhr herum und antwortete ihm gereizt: „Ich gegen sie? Sie hat was gegen mich! Als ich dich im Schülerbau gesucht hatte und sie da lag, hab ich sie nur gefragt, warum sie noch drinnen war. Sie hat mir gereizt erklärt, dass sie Fieber hat. Und auf der Patrouille hat sie mich angerempelt und ständig sauer angeguckt. Ich habe ja eigentlich nichts gegen sie gehabt, die ganze Zeit, aber jetzt schon.“ Luchspfote sah sie zweifelnd an. „Und wieso habe ich bei der Patrouille nichts davon bemerkt?“ „Woher soll ich das wissen?“, fuhr Wolfspfote ihn an. „Außerdem glaube ich nicht, dass meine Schwester so etwas tun würde? Warum sollte sie?“, sagte Luchspfote und ging nach draußen.

Ja, das frage ich mich auch. Warum tut sie das?

Vor dem Schülerbau wartete Hirschstern schon auf seine Schülerin. Wolfspfote ging etwas nervös zu ihm. „Guten Morgen, Wolfspfote!“, begrüßte er sie. Sie begrüßte ihn zurück. „Ich weiß, dass das gestern vielleicht nicht kontrollierbar von dir war, aber dennoch hat es Folgen!“, erklärte der Anführer ernst. Wolfspfote wusste was sie erwartete. „Du wirst einen Mond lang dich um die Ältesten kümmern. Fang am Besten gleich an und wechsle ihr Nestmaterial aus. Ohne Wiederrede ging die schwarze Schülerin nach einem nicken, zum Ältestenbau. „Hallo, Wolfspfote!“, begrüßte sie eine Stimme als sie eintrat. Kleinohr lag in seinem Nest. Du willst doch bestimmt unser Nestmaterial auswechseln, hab ich recht?“ „Von wollen kann nicht die Rede sein!“, antwortete Wolfspfote ihm ruhig und machte sich an die Arbeit. Die braun getigerte Kätzin Donnerbein, lag immer noch zusammengerollt in ihrem Nest. Sanft stubste Wolfspfote sie an. „Hey, Donnerbein. Ich möchte dein Nestmaterial auswechseln“, miaute Wolfspfote leise und ruhig. Die alte Kätzin dreht sich zu ihr um. „Wolfspfote!“, miaute sie verschlafen. Ihre Augen waren trüb und sie sah sehr schwach aus. „Donnerbein, alles in Ordung? Soll ich Pilzfell holen?“ Donnerbein schüttelte schwach den Kopf. „Er wird mir nicht helfen können, Wolfspfote“, krächzte die Älteste und stand mit Mühe auf. „Komm, Kleinohr! Wir gehen auf die Lichtung und lassen Wolfspfote ihre Arbeit machen!“, forderte sie ihren Baugefährten auf und ging schon mal vor. Kleinohr wante sich noch einmal zu Wolfspfote. „Du brauchst keine Angst haben. Irgendwann muss jeder gehen und solang es noch lange hin geht, passe ich auf Donnerbein auf“, sprach der kleine Älteste und ging Donnerbein nach. 

Es war Sonnenhoch. Wolfspfote hatte inzwischen im Ältestenbau das Nestmaterial ausgewechselt und saß nun erschöpft auf der Lichtung und verspeiste alleine einen Spatzen. Luchspfote, der davor noch auf einer Jagdpatrouille war, setzte sich nicht zu Wolfspfote. Er saß auf der anderen Seite der Lichtung mit Farnpfote und Windpfote. Eigentlich war es Wolfspfote ganz egal wo er saß, aber ihr Herz zog sich immer wieder leicht zusammmen, als sie merkte, dass sie allein, ohne ihn hier saß. Sie wurde aus ihren traurigen Gedanken gerissen, als Bärenfell aus sie zutrat. „Wolfspfote, ich habe gesehen das du den ganzen Morgen allein den Ältestenbau gesäubert hast und Hirschstern hat vorgeschlagen, dass du mit auf die Abendpatrouille gehen darfst“, verkündete Bärenfell der Schülerin. Die Stimmung der Schülerin ging wieder hoch. „Das ist toll. Ich werde aber bis dahin, die Ältesten noch nach Zecken untersuchen müssen, weil es mir Pilzfell aufgetragen hat, aber dann kann ich mit kommen!“, antwortete Wolfspfote glücklich. Bärenfell nickte und Wolfspfote aß ihren Spatzen zu ende. Dann brachte sie den beiden Ältesten, die wieder in ihrem Bau waren, zwei Wühler. Plötzlich lief ihr Luchspfote über den Weg. Traurig sahen sie sich an. „Wolfspfote, ich wollte sagen....“, er versuchte die richtigen Worte zu finden, doch Wolfspfote unterbrach ihn: „Es tut mir leid. Ich hätte deine Gefühle gegenüber deiner Schwester nicht so in Frage stellen dürfen.“ Luchspfote sah sie erleichtert an. „Ich hätte aber auch sehen sollen, wie Sonnenpfote dich die ganze Zeit provoziert hat.“ Wolfspfote und Luchspfote berührten ihre Nasenspitzen miteinander. „Wieder Freunde?“, fragte Wolfspfote leise. „Ja, wieder Freunde“, antwortete er. Im Hintergrund konnte Wolfspfote ein leises Knurren hören. Sie drehte sich um und sah Sonnenpfote, die mit gesträubtem Fell und ausgefahrenen Krallen, die Versöhnung zwischen den beiden Schülern mit angesehen hatte. „Wie kannst du nur, Luchspfote! Sie ist eine Gefahr für den WildClan! Sie ist ein Monster!“, schrie Sonnenpfote. Luchspfote trat vor Wolfspfote. „Über lasse es bitte mir, mit wem ich befreundet bin und mit wem nicht. Außerdem ist Wolfspfote kein Monster“, meinte Luchspfote ruhig. „Komm Wolfspfote, ich helfe dir mit den Ältesten.“ Zusammen gingen die beiden in den Heilerbau und ließen die wütende Sonnenpfote auf der Lichtung stehen.




Mit Kapitel 8 wirds weiter gehen, würde mich auf Kommentare freuen ;)

Wolfsohr (Diskussion) 11:38, 2. Okt. 2013 (UTC)